Logo
Advertising
27.09.2007
36:27-Erfolg - Erfolg der HSG gegen Concordia Delitzsch

Im zweiten Heimspiel das zweite mal gewonnen! 734 Zuschauer sahen den Sieg der HSG Duesseldorf gegen Concordia Delitzsch im Burg Wächter Castello. Der Halbzeitstand war 17:14 für die HSG. In der zweiten Halbzeit konnten die Duesseldorfer dann noch kräftig weiterpunkten. Das Endergebnis von 36:27 war dementsprechend souverän.

Erfolgreichste Torschützen waren Maik Makowka, der insgesamt neunmal traf, sowie Frank Berblinger, der insgesamt sieben Treffer erzielen konnte. Durch den dritten Sieg im vierten Spiel kletterten die Blau-Gelben auf den 4. Tabellenplatz hinter Bayer Dormagen, Aufsteiger HSC Coburg und den TV Willstätt/Ortenau, der mit 32:30 bei der TSG Friesenheim siegte. Bereits am Samstag geht es für die Mannen um Coach Georgi Sviridenko mit einem Auswärtsspiel bei Tuspo Obernburg weiter.

Die Düsseldorfer mussten auch gegen Concordia Delitzsch auf ihren Kreisläufer Robert Heinrichs aufgrund von Knieproblemen verzichten. Uwe Jungandreas, Coach der Sachsen, trat mit einem Mini-Kader mit nur zehn Feldspielern und zwei Torhütern an. So kam der erst 18-jährige Ole Dietzmann zu seinem Debüt in der 2. Handball-Bundesliga.

Beide Mannschaften begannen vorsichtig und äußerst konzentriert. Die schnelle 1:0-Führung der Hausherren durch Kapitän Jens Sieberger in der 1. Minute konnten die Sachsen drei Minuten später durch einen Treffer von Ulrich Streitenberger ausgleichen. Frantisek Sulc erhöhte in Minute sechs auf 2:1, Concordia gelang noch einmal der Ausgleichstreffer durch den Debütanten Ole Dietzmann, der sich in der achten Spielminute über seinen ersten Zweitligatreffer freuen durfte.

Danach sah es nach einer klaren Angelegenheit für die Gastgeber aus: Treffer von Jens Sieberger und Frantsiek Sulc in der neunten und Frank Berblinger in der zehnten Minute sorgten für eine beruhigende 5:2-Führung für den Aufstiegsaspiranten.

Doch Concordia ließ sich nie wirklich abschütteln, kämpfte sich immer wieder zurück in die Partie – der HSG unterliefen etliche technische Fehler. Oder die Mannen um Georgi Sviridenko schlossen ihre Angriffe zu früh oder zu überhastet ab. So erzielte Eric Jacob in der 14. Minute den 5:6 – Anschlusstreffer.

Immer wieder setzten sich die Blau-Gelben ab (9:5, 16. Minute – 12:10, 22. Minute) – immer wieder kam Delitzsch zurück (9:8, 18. Minute – 13:12, 25. Minute). Kurz vor der Pause nagelte Savonis, der am Mittwochabend einen Sahnetag erwischte und insgesamt 20 Würfe, davon zwei vom Siebenmeterpunkt, entschärfen konnte, das Tor zu, im Angriff wurde konsequent getroffen. So wurden beim Spielstand von 17:14 die Seiten gewechselt.

Nach der Pause drehten die Gastgeber dann nochmal richtig auf und erhöhten das Tempo. Die Treffer von Jens Sieberger, Frantisek Sulc, Patrick Fölser, Robert Runge und Maik Makowka bei einem Gegentor durch Vladimir Maltsev brachten die Blau-Gelben bis zur 37. Minute mit 22:15 in Front.

27:20 zeigte die Anzeigetafel in 43. Minute im Burg-Wächter Castello nach dem Treffer von Vladimir Maltsev an – sieben Minuten lang sollten die Sachsen ohne Torerfolg bleiben, die HSG nutzte ihre Chancen nun eiskalt und zog durch Treffer von dreimal Berblinger sowie einmal Makowka, einmal Sulc auf 32:20 davon. In der 50. Minute feierten die Fans den höchsten Vorsprung der Blau-Gelben in der Partie gegen den ehemaligen Bundesligisten.

Beim Spielstand von 34:25 machte dann Debütant Ole Dietzmann noch einmal von sich reden: In der 58. Minute traf der 18-jährige Philipp Pöter im Gesicht. Das Schiedsrichtergespann Harald Schembs und Markus Weyell zögerten keine Sekunde und zogen die Rote Karte gegen Dietzmann.

Den Schlusspunkt setzte Marcel Wernicke mit seinem Treffer zum 36:27. Die Punkte fünf und sechs der Saison 2007/2008 waren eingefahren.

Aber es gab eine weitere Hiobsbotschaft für die vom Verletzungspech stark gebeutelten Sachsen: In der ersten Halbzeit verletzte sich Spielmacher Thomas Oehlrich bei einer Aktion und kugelte sich an der rechten Hand zwei Finger aus. Der Mannschaftsarzt der HSG Düsseldorf, Dr. Thomas Pauly, kümmerte sich direkt um den 23-jährigen und renkte diese sofort wieder ein. Für Oehlrich war die Partie leider beendet, er wurde sofort in ein Krankenhaus in Duesseldorf gebracht.

 

 





Impressum